|

Vier Mitglieder der Firebirds Albstadt haben kürzlich an einem internationalen Modellhubschrauber-Wettbewerb in Riggisberg, Schweiz, teilgenommen.
Albstadt, 11.04.2002 Die Piloten Uwe Nestle und Roland Kästle fuhren zusammen mit Teamchef Karl-Heinz Güttinger und dem für die Technik Verantwortlichen Dieter Luib zu dem inzwischen größten Modellhubschrauber-Wettbewerb Europas. Rund 100 Teilnehmer aus der Schweiz, Österreich, den Niederlanden, Frankreich, Italien und Deutschland waren zu dem Modellhubschrauber-Kunstflug-Wettbewerb angereist.
Für Vorbereitungen und Einstellflüge blieb wenig Zeit. Trotzdem konnten in dem anspruchsvollen Kunstflug-Programm zufrieden stellende Ergebnisse erzielt werden. Gefordert waren sowohl Präzisions-Schwebeflug-Figuren, als auch Kunstflug-Figuren. Bewertet werden die Figuren, ähnlich wie beim Eiskunstlauf, von einer internationalen Jury aus Wettkampfrichtern sowohl nach Schwierigkeit wie auch nach der exakten Ausführung. Aufgrund des hochrangigen Starterfelds verpassten die zwei Firebirds knapp den Einzug ins Finale der letzten 25 Piloten. Die Auswertung ergab schließlich eine Platzierung der Firebirds-Piloten im Mittelfeld, wobei sich Uwe Nestle mit 183 Punkten vor Roland Kästle mit 182 Punkten platzierte.
Auf dem Siegertreppchen reichten sich schließlich der Schweizer Meister des Vorjahres, Pattrick Kessler, der amtierende Schweizer Meister, Andreas Meier, sowie der italienische Meister Steffano Lucci die Hände. Der Erste Wettbewerbstag klang mit gemütlichem Beisammensein aus. Bis spät in die Nacht wurde diskutiert, gefachsimpelt, Kontakte geknüpft und der diesjährige Terminkalender vervollständigt. So haben bereits viele internationale Piloten ihr Kommen für den am 11. und 12. Mai auf dem Flugplatz auf Lichtenbol stattfindenden Modellhubschrauber- Kunstflug-Wettbewerb zugesagt.
Am zweiten Tag ging es darum, einen internationalen Weltrekord aufzustellen. Es sollten über 100 ferngesteuerte Modelle gleichzeitig in der Luft sein. Mit den Vorbereitungen für diesen Versuch hatte man bereits vor einigen Monaten begonnen. Die Aufgabe konnte nur mit Unterstützung der Fernsteuerungs-Hersteller bewältigt werden, da die einzelnen Modelle mit unterschiedlichen Fernsteuerungs-Frequenzen ausgestattet werden mussten. Außerdem musste der Flugraum eingeteilt werden, damit Zusammenstöße verhindert werden konnten und die Sicherheit aller Beteiligten gewährleistet war. Es wurden hohe Anforderungen an die Zuverlässigkeit des Modells und an dessen perfekte Beherrschung gestellt, denen sich der Firebirds-Pilot Uwe Nestle stellte.
Mit einer beeindruckenden Geräuschkulisse von über 100 Antriebsmotoren wurde der Weltrekordversuch gestartet und schnell war klar, dass sich die Vorbereitungen gelohnt hatten. Wie ein riesiger Vogelschwarm kreisten über 100 Modelle in der Luft und der Weltrekord war eingestellt. Der Applaus der etwa 3000 Zuschauer überdeckte fasst das Geräusch der Antriebsmotoren und endete erst als auch das letzte Modell sicher gelandet war. Auch im Jahr 2004 wollen die Firebird wieder beim Wettkampf dabei sein.
Quelle: Zollern Alb Kurier 11.04.2002
|